Wir müssen reden

Moin ihr.

Wir müssen reden. Dringend. Das geht so nicht.

Beim BPT13.1 gab es ein Team, dass die Versammlung geleitet hat. Wir waren bemüht irgendwie neutral zu sein, Menschen, wie Plagge und Jacken ausreden zu lassen, solange sie keine Dinge gesagt haben, die bei uns nicht toleriert werden und uns nicht anmerken zu lassen, wie fertig wir waren, als die SMV nicht durch kam.

Wir sind politische Menschen, sonst wären wir dort nicht gesessen. Wir haben uns bei öffentlichen Abstimmungen enthalten und auch das ganze Back- und Frontoffice dazu angehalten. Wir wollten unparteiisch sein. Mussten es sein. Waren es.

Dieses Team aus Menschen, teilweise aus Freunden, teilweise aus Menschen mit denen wir noch nie zusammen gearbeitet haben, hat funktioniert. Mit zu wenig Schlaf, mit Anfeindung, mit Stress, mit Angst, aber wir haben funktioniert.

Und dann?

Angefangen hat das schon auf dem BPT. Es gab Gerüchte, wir wollten die SMV verhindern, es gab Vorwürfe, wir sind undemokratisch, es gab Vorwürfe, wir würden Nazis eine Bühne bieten.

Haters, GTFO.

Nein.

Fasst euch an die eigene Nase. IHR habt die Tagesordnung verabschiedet, IHR habt die Geschäftsordnung verabschiedet. IHR habt abgestimmt.

Ich weiß, dass die Vorwürfe entstehen, weil ihr und wir gefrustet sind. Kann ich nach vollziehen.

Aber verdammte Axt, wir sind nicht die richtige Adresse für euren Scheiß.

Denkt mal drüber nach, was ihr mit den Menschen anrichtet, wenn ihr sie bedrängt, bearbeitet, shitstormt. Ihr macht sie kaputt. Sie zweifeln an sich, am Leben, an der Politik, an dieser Partei und sie treten aus. Eine Möglichkeit, die bei sowas für jeden legitim ist. Und was macht ihr? Hinterhertreten.

Das ist kaputt. Wir sind kaputt. Lasst es uns ändern. Bitte.

Wir haben seit Samstag Justiziare, wir haben einen BuVo, der die Leute loswerden möchte und wir haben LaVos, die hinter euch stehen.

Und wenn ihr das Gefühl habt, euer LaVo tut es nicht, dann meldet euch. Kein Ding, wir finden einen Weg, denn es gibt immer einen Weg.

Ich bin gekommen um zu bleiben.

Diese Partei hat mich Herzblut gekostet und tut es immer wieder. Und ich weiß, da draußen sind viele, denen es immer wieder auch so geht. Die morgens aufstehen oder abends ins Bett gehen und sich fragen „Wofür mache ich den Scheiß eigentlich mit?“. Ganz ehrlich: Geht mir auch mitunter so, gerade nach solchen Veranstaltungen, wie dem BPT, gerade, wenn die eigene politische Meinung keine ausreichende Mehrheit bekommen hat.

Aber.

Wir können das schaffen. Meine Hoffnung lebt da noch.

Deswegen.

Jetzt.

Das ist unsere Partei. Lasst sie uns so gestalten, dass sich <3 Menschen darin wohlfühlen.

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