Ansprache

Ich war heute mal wieder zum CTG. Ich gehe dazu in das Krankenhaus, in dem ich auch entbinden möchte. Auf der Wöchnerinnenstation ist die Diabetesambulanz und eben auch die Hebammen. Es ist ein Krankenhaus, die Menschen haben Schichten und so kommt es, dass ich häufig unterschiedliche Hebammen treffe.

Normalerweise werde ich mit meinem Nachnamen und „Sie“ angesprochen. Das ist irgendwie ok, es ist ein Krankenhaus, ich kenne das nicht anders und hab mir bis heute keine näheren Gedanken dazu gemacht. Heute hat mich die Hebamme bei meinem Vornamen „Lara“ und mit „Sie“ angesprochen. Ich mochte das ausgesprochen gerne. Es ist irgendwie näher gewesen. Meine Hebamme für die Nachsorge und gerade auch für die Akupunktur vor der Geburt duze ich und sie mich. Das ist noch näher.

Normalerweise vertrete ich die Ansicht, dass ein „Sie“ oder „Du“ keinen Unterschied macht in dem, ob das eine nahe oder weniger nahe Ansprache ist, aber hier ist es anders und ich frage mich warum.

3 Wochen und 3 Tage

… so lange ist es noch maximal, bis dieses Kind aus meinem Bauch auf der Welt ist.

Das ist verdammt kurz. Sehr verdammt kurz. Und obwohl ich jetzt seit Anfang Dezember Zeit hatte mich mit dem Gedanken anzufreunden, mich damit auseinander zu setzen, dass ich Mutter werde und mein Partner und ich Zeit hatten uns zu überlegen, wie wir das alles machen wollen, ist es einfach nur seltsam.

Es ist positiv, ich freue mich, auf das Kind, dass die Schwangerschaft rum ist, ich das Kind dann auch mal abgeben kann und wir uns die Verantwortung teilen werden können. Aber ich habe auch Angst (das Wort ist ein bisschen zu groß, es ist eher so eine Mischung aus Sorge und Nervosität). Die Beziehung zu meinem Partner wird sich verändern, ich werde mich verändern, er wird sich verändern und dann ist da auch noch ein dritter Mensch mit Persönlichkeit, eigenem Willen und Bedürfnissen und ich hoffe, dass das alles zusammen passt.

Für die aller erste Zeit haben wir Regeln aufgestellt, wie wir uns vorstellen, dass Besuch im Wochenbett stattfindet und was gar nicht geht und was wir machen wollen (nichts ;) ). Aber irgendwann wird der Punkt kommen, an dem er wieder arbeiten geht und ich mein Urlaubssemester anfange und dann „nur“ noch Mutter in Elternzeit bin und gerade keine Studentin. (Leider können wir uns nicht leisten, dass er als Hauptverdiener voll in Elternzeit geht und wir hassen es.) Auch so ein Angstpunkt. Mich selber verlieren. Gibt es da Strategien, dass das nicht passiert?

Wie ist das eigentlich mit dem Freundeskreis, der keine (Klein-)Kinder hat und deswegen einen ganz anderen Tagesablauf? Eine Freundin, die im Januar ihr Kind bekommen hat, meinte letztens, sie fühle sich einsam. Ich vermute es liegt nicht daran, dass ihre Freunde sie vergessen haben, aber die Tage sehen einfach anders aus und irgendwie fehlt dann die Schnittmenge an verfügbarer Zeit. Ein Angstpunkt.

Ich wünsche mir, dass es großartig wird. Sehr. Und irgendwie denke ich mir immer „wird schon irgendwie werden, muss ja“.

3 Wochen und 3 Tage. Maximal.

Und plötzlich bin ich nur noch…

schwanger.

Es ist viel passiert seit meinem letzten Post. Das eine der beiden aufregendsten Erlebnisse waren mein (erneuter) Studienbeginn, diesmal Jura – ich lerne sogar freiwillig und gehe in Veranstaltungen, in die ich nicht muss, es ist großartig. Das Andere, dass ich schwanger geworden bin.

Es war nicht geplant (glaubt mir, nieeeeemals würde ich geplant ein Kind im Hochsommer bekommen wollen), aber es ist sehr gut. Ich freue mich, mein Partner freut sich, wir versuchen uns darauf vor zu bereiten und das heißt gerade hauptsächlich eine Wohnung zu finden (nur für den Fall: 3 ZKB, max. 850 € warm, Berlin Ring + 3 UBahnstationen und ab dem ersten Stock einen Balkon, mein Twitternick ist @sofakante ;) ).

Eigentlich ist also alles super. Aber mir ist etwas aufgefallen.

Ich halte mich für eine thematisch relativ vielseitige Gesprächspartnerin. Ich interessiere mich für Politik, kann über Jurakram reden und noch so einige andere Themen. Seit ich schwanger bin und viele Menschen das wissen, sind die Hauptthemen aber andere. Zumeist „Wie läuft die Schwangerschaft?“ oder Ratschläge von schon Eltern, was sie für wichtig halten, oder von Menschen ohne Kindern, was sie denken, das wichtig ist. Das ist gut, solche Ratschläge sind wertvoll, aber irgendwie vermisse ich die ganzen anderen Gesprächsthemen.

Wann hat das angefangen, dass ich plötzlich nur noch die Schwangere bin? Ich studiere immer noch, arbeite, habe ein Leben mit der Schwangerschaft. Wirklich. Ja, klar, das ist spannend, ja, es ist ein wichtiges Thema in meinem Kopf, aber eben nicht das einzige.

Vielleicht, liebe Menschen, versucht mich mal wieder als Person mit diversen Interessen wahr zu nehmen.

Ich diskutiere immer noch gerne mit euch oder geh auch mit euch feiern (aber nur in Nichtraucherkneipen ;) ) und wenn ich möchte, dann rede ich auch über’s schwanger sein.

Und Tschüss

Ich bin ab sofort nicht mehr Teil der Piratenpartei.

Es gibt dafür Gründe, die ich auf Grund von Schweigepflicht und Co nicht sagen darf.
Der letzte kleine Tropfen (und den darf ich schreiben) war die Beschlussvorlage von Michael, dass Tweets nicht mehr als Grundlage für Ordnungsmaßnahmen genutzt werden sollen [1]. Davon abgesehen, dass es wenig Ordnungsmaßnahmen gibt, die beim Bundesvorstand angesiedelt sind und dieser Beschluss also fast reinen Symbolwert hätte, da sich weder Landesvorstände, noch Schiedsgerichte daran halten müssten, ist es das absolute Alleinlassen von Menschen, die massiven Angriffen von Pirat*innen ausgesetzt sind.
Ja, wir sind als Partei nicht dafür verantwortlich, was Menschen auf Twitter sagen und Twitter ist auch kein Parteimedium.

Wir sind aber dafür verantwortlich, dass Menschen, die auf Twitter hetzen, beleidigen und diffamieren weiterhin Teil der Partei sind und von uns keinen Widerspruch erwarten müssen.
Eine Zersetzung und damit Schädigung des Parteifriedens ist auf Twitter problemlos möglich, dass haben die letzten Monate sehr deutlich gezeigt.
Es hätte klar sein können, dass eine Partei, die alles, nur nicht links sein möchte, das mit der Solidarität, dem Zusammenstehen und dem gegenseitigen Stützen nicht ernst meinen kann.

Ein Bundesvorstand, der auch nur daran denkt, dass er diese Menschen gewähren lassen möchte, ist für mich nicht mehr haltbar. Ich möchte mich nicht mit einer solchen Position gemein machen lassen.
Davon abgesehen ist es eine Entscheidung, die ganz deutlich gegen diverse Entscheidungen des Bundesschiedsgerichts und diverser Landesschiedsgerichte steht, die deutlich der Meinung sind, dass auch Verhalten auf Twitter Ordnungsmaßnahmen begründen kann und sogar zum Parteiausschluss führen kann.
Als Bundesschiedsrichterin ergibt sich aus dieser Beschlussvorlage und mindestens zwei weiteren Vorfällen ein Bild, dass es irrelevant geworden ist für den Vorstand und die Partei, was wir entscheiden.
Schiedsgerichte, die nicht beachtet werden braucht niemand und ich kann meine Freizeit wieder mit schönen Dingen füllen, zum Beispiel Politik und <3 Menschen, ausserdem lern ich jetzt Trompete.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei meinen (Ex-)Kolleg*innen aus dem Schiedsgericht, wir sind politisch sicherlich nicht immer nah beieinander gewesen, aber der Respekt und später die Freundschaft war immer zu spüren. Davon abgesehen weiß ich euretwegen endlich, was ich studieren möchte und ich kann jetzt beleidigen ohne auch nur ein unfreundliches Wort zu sagen. ;)

Ich habe über die Partei viele <3 Menschen kennen gelernt, dafür Danke.

Was bleibt ist, dass die Partei in der Gesamtheit meinen Abschied sehr leicht gemacht hat, auch dafür ein Danke.

[1] https://verwaltung.piratenpartei.de/issues/6615

30c3

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Ich war auf DEM Congress – auf dem 30c3.
Eigentlich wollte ich nicht, die Vorstellung, die ich durch die Berichte so bekommen hatte waren nicht so der Hit. Aber gut. Dann war ich schon mal in Hamburg und dann hat es mich doch dorthin verschlagen.
Und weil ich, wenn es irgendwo Arbeit gibt meine Füße nicht stillhalten kann und vor allem, weil ich mich irgendwie fehl am Platz gefühlt hätte, da ich ja das mit diesen Computern nicht so besonders gut kann, war ich Angel. Das sind die freiwilligen Helfer*innen des Congress‘.
Die Aufgaben sind von Essen für andere Helfer*innen machen bis Einlasskontrolle und Sanidienst alles.
Je nach dem, was eben so für Menschen helfen ist für jede*n eine Aufgabe da.
Ich hab SignalAngel (Menschen, die irc und Twitter nach Fragen an die Vortragenden durchwühlen) gespielt und war Türsteherin (heißt auf dem Congress „Bouncer“).
Ich bin mit eher niedrigen Erwartungen hingefahen und wurde sehr, sehr positiv überrascht.
Nach den Erfahrungen, die nach dem 29c3 auf Twitter und in Blogs besprochen wurden, war ich darauf gefasst, dass es sexistisches und übergriffiges Verhalten geben würde.
Ich hab ein solches (fast) nicht mitbekommen (was nicht heißt, dass es das nicht gegeben hat, ich habe nur keins mitbekommen/erlebt). Während der letzten beiden Schichten Montag Abend am Eingang habe ich 4 beleidigende Dinge entgegengeworfen bekommen, eine davon war sexistisch.
Insgesamt also eher wenig. (Auch die eine ist zu viel)
Ausserdem gab es eine Skulptur im Eingangsbereich, die von der Orga als „sexistische Kackscheisse“ bezeichnet wurde und deswegen umgebaut werden musste. Später hing ein Foto der Ursprungsskulptur daneben und ich bin der Orga sehr dankbar, dass das nicht der erste Eindruck des Congresses war.
Über die vier Tage verteilt habe ich insgesamt ~16h gearbeitet in denen ich sehr häufig sehr freundlich angesprochen worden bin, mir gesagt wurde, dass die Menschen es gut finden, dass wir [die Angel] den Job machen und sehr dankbar dafür sind.

Eine Erfahrung, die ich so sehr selten gemacht habe.

Ich arbeite recht viel bei den Piraten ehrenamtlich. Was ich da zu hören bekomme ist zumeist eine Aneinanderreihung von Unterstellungen und Schimpfwörtern.
Es mag seltsam klingen, aber da müssen wir dringend dran arbeiten.
Ja, die Helfer*innen auf dem Congress haben keine Reisekosten bekommen, aber wir haben ein TShirt bekommen, Getränkegutscheine für die Abschlussparty und (und das ist das Wichtigste) Anerkennung.
Der Moment, als bei der Einleitung des Security Nightmare Vortrags die Angel, die zufällig gerade anwesend waren aufstehen sollten und ihnen mit Applaus gedankt wurde, der ein paar Momente länger dauerte, als ein höflicher Applaus so dauert, war einer der besten. Wenn mensch angesprochen wurde, ob gerade kurz Zeit da wäre um irgendetwas zu tun und die Antwort „Nein gerade nicht“ war und dann einfach nur ein „Ok“ kam, kein Gemaule, das sind so Kleinigkeiten, die halt einfach die Arbeit erleichtern und die dazu führen, dass die Arbeit Spaß macht.
Ich hab mich als freiwillige Helferin gefühlt, nicht als eine Person, die selbstverständlich die Arbeit macht. Und das war schön.
(Und ganz nebenbei hab ich zwei Ringe geschmiedet. Das war großartig.)

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Versammlung

Tl;dr

Mir macht VL sehr viel Spaß. Es ist unglaublich anstrengend, aber auch sehr befriedigend. Es heißt aber auch: sich bei allen offenen Abstimmungen/Wahlen enthalten, auf die Nase  bekommen für alles, was die Versammlung macht inklusive der Entscheidungen der Versammlung, lange Vorbereitung, ohne überhaupt zu wissen, ob die viele Stunden nicht umsonst gearbeitet wurden, Unterstellungen, den Ablauf der Versammlung meinungsbildend zu verändern und ganz viele Menschen, die einem sagen „Hast du super gemacht“.

 

Moin.
Dieses Wochenende war Bundesparteitag (BPT) der Piraten.

 

Die Vorbereitungen für den Parteitag haben für mich bereits vor ca 8 Wochen angefangen mit Teamzusammenstellung im Bereich Versammlungsleitung (VL) und ersten Besprechungen. Dann natürlich die Treffen der gesamt Orga und die donnerstäglichen Treffen der VL und Wahlleitung (WL), die die Geschäftsordnung (GO) verbessert haben. Die Vorbereitungen der MainOrga, des Netzwerkteams, des Bundesvorstands (BuVo) etc sind teilweise schon viel früher angelaufen. Eine erste Version der GO, an der sich nicht mehr viel verändert hat bis zum BPT, war bereits am 14.11. im Wiki auf der offiziellen BPT Seite zu finden.

Seit Sonntag wusste ich, dass ich nicht, wie geplant Persönliche Assistentin (PA) einer Versammlungsleiterin sein werde, sondern selbst leiten werde, da „meine“ Leiterin leider verhindert war. Also schnell einen PA finden. Das hat großartig geklappt (Danke an alle, die mir geholfen haben dabei).

Ich bin bereits am Mittwoch hin gefahren, an dem Abend habe ich in Vertretung eine Podiumsdiskussion zu #Aufschrei moderiert.

Donnerstag hab ich mir (und das ist eine Premiere) die Stadt in der der BPT stattfand angeschaut. Hübsch da, vielleicht ein wenig klein. Ich würde fast sagen, Bremen ist ein possierliches Städtchen. Am Abend hab ich dann im Orgahotel eingecheckt. Der Parteitag hat für mich damit offiziell begonnen.

Freitag war Aufbau. Die Security war ab 7 Uhr vor Ort, der Rest trudelte um ca 8 Uhr ein, im Laufe des Tages wurden es mehr Helfer und auch das Crewcatering war schon vor Ort. Der Aufbau hat am Samstag in der Früh um 5 Uhr geendet.

Samstag.
Stress.

Sonntag.
Mehr Stress. Unter anderem: Der Serverraum war zwischenzeitlich ohne Strom, so dass wir innerhalb von wenigen Minuten im laufenden Betrieb auf Papierbetrieb umgestellt haben.

Ich versuche das mal zu entwirren.

Erstmal eine lustige GO und TO Schlacht, ein alternatives Versammlungsleiter*innenteam, dass sich vorgestellt hat und sagte „war nicht in die Vorbereitungen eingebunden“ (es gab übrigens seit bekannt werden, dass da eine weitere Kandidatur stattfinden wird Anfang Oktober regen Mailkontakt und diverse Telefonate) und eine Versammlung, die uns teilweise als verkratzt vorkam.
Ich möchte das kurz begründen: es gab einige Menschen, die inhaltliche, vielleicht auch persönliche Probleme/Differenzen etc mit der Versammlungsleitung oder mit dem zuständigen BuVo Mitglied hatten/haben. Und es gab Menschen, die auf mich zukamen und sagten: „Ihr macht das super, aber ich habe euch nicht gewählt, weil ihr euch zu sicher wart, dass ihr gewählt werdet und weil es auch mal einen Wechsel braucht.“
Ersteres sind absolut legitime Gründe uns nicht zu wählen. Zweiteres auch.
Nur: von dem Team, dass sich so lange und intensiv vorbereitet hat um den Parteitag zu leiten (also die, die letztendlich auf der Bühne saßen) hatten genau drei von zehn Menschen schon einmal die Situation dort zu sitzen und nur zwei davon haben auch tatsächlich schon einmal einen Bundesparteitag geleitet.

Dann: Wahlordnung und generell die Geschäftsordnung.
Die Wahlordnung, die Teil der GO ist, wurde zusammen mit den Bundesjustiziaren und der wahrscheinlichen und erfahrenen Wahlleitung besprochen und ausgearbeitet.
Wir haben versucht dabei alle Kritikpunkte, die uns in Neumarkt auf dem letzten BPT aufgefallen waren oder die an uns herangetragen wurden ein zu bauen. (So Sachen, wie „Was passiert mit unserem Approval, wenn wir geheim abstimmen müssen?“)
In der letzten Woche vor dem BPT kamen dann „aus dem Nichts“ Menschen, die Änderungsvorschläge hatten.
Ja, kann man machen.
Das Problem:
Die Wahlordnung bestimmt, welche Stimmzettel wir brauchen, es ist zeitlich eher schwierig für 1000 Menschen Stimmzettel auf dem Parteitag zu drucken, insofern gab es schon bestellte Blöcke (Wie wir sie bei Approval benutzen, nur anders beschrieben).
Die Geschäftsordnung bestimmt, wie Front- und Backoffice arbeiten (dieses Mal gab es ein öffentlich einsehbares Redmine, um weniger Papierflut zu haben und keine GO Anträge zu vergessen).

Alles in allem also ein eher komplexes System.

Ideal wäre, wenn wir bereits im Vorfeld wüssten, wer Versammlungsleitung macht und nach welcher Ordnung wir zumindest anfangs arbeiten.

Das geht aber nur bedingt. Es ist bei uns Tradition, dass erst auf dem Parteitag entschieden wird, wie alles läuft.

Horrorfilme

(Dies ist ein Post in der Reihe NaBloWriMo, hier steht nichts weltbewegendes, hoch politisches oder sonstwie bedeutsames. Ich schreibe einfach nur diesen Monat mehr.) 

Es geht um Horrorfilme, ich beschreibe keinen näher, nenne aber zwei beim Namen.

Ich habe, als ich noch sehr klein war Alien gesehen, meine Brüder haben das im Fernsehen gesehen und ich war auch da und es war fürchterlich.

Ich glaube, dass das dazu geführt hat, dass ich heute keine Horrorfilme (also alles, was irgendwie in Richtung Psycokram geht) gucken kann.

Mein Exfreund hat mich mehr oder weniger dazu genötigt Zimmer 1408 zu gucken, da war ich 21. Ich habe 2 Wochen nur mit Licht und aus Erschöpfung geschlafen. Es macht mir heute noch schweißige Finger, wenn ich nur daran denke.

Ich bin also im großen und ganzen nicht fähig dazu Horrorfilme zu sehen und will es auch gar nicht.

Die Gründe dafür sind, dass ich danach einfach schlecht oder auch gar nicht schlafe, ich fürchterlich träume, Angst habe und ich finde, dass die Welt mit ihren Grausamkeiten schlimm genug ist.
Wenn ich mich ins Reich der Phantasie begebe diese doch bitte schön sein soll.
Deswegen lese ich so gerne Jugendbücher. Keine oder nur sehr selten bösen Enden, zumeist gewinnen die Guten(tm).
Mein aktueller Liebling ist übrigens die „Tribute von Panem“.